Unsere Highlights aus Melbourne

Am Ende unserer fast zweimonatigen Zeit in Australien wartete „Melbourne“ auf uns. Nachdem wir die vorangegangenen Tage ordentlich Kilometer zurückgelegt hatten, waren zum Schluss sogar noch einige Tage übrig, die wir dieser grossartigen Stadt widmen konnten. Und es gibt in Melbourne so viele wunderbare Orte, dass es auch wirklich zu schade gewesen wäre, nur für einen kurzen Stopp vorbei zu schauen. Auch nach vier Tagen hätten wir nichts dagegen gehabt, noch länger in Melbourne zu verweilen. Nun möchten wir euch natürlich auch noch unsere Highlights zeigen und wünschen euch viel Spass mit diesem letzten Beitrag zu Australien. 🙂

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Farbige Strandhäuschen? Diese Kulisse schreit ja förmlich nach mir 😉 und so erstaunt es natürlich nicht, dass der „Brighton Beach“ unsere erste Anlaufstelle in Melbourne war. Ich war ganz verliebt in den Ort, da die vielen farbigen Häuschen am Strand einfach so unheimlich hübsch aussahen (Patrick konnte sich jetzt nicht ganz sooo sehr dafür begeistern wie ich, hihi 😉 ).

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Die Innenstadt von Melbourne hat uns wahnsinnig gut gefallen. Unsere Highlights: Ein Spaziergang dem „Yarra River“ entlang zur „Rod Laver Arena“ (Warum kann nicht Januar sein und Tennis gespielt werden?), Bummeln durch die „Bourke Street“ (Die Einkaufsstrasse von Melbourne, die ich ganz brav ohne Shoppingausbeute verlassen habe 😀 ) und der „Queen Victoria Market“ (Wenn wir unseren Camper nach wie vor gehabt hätten, wären gewiss einige Leckereien in unsere Einkaufstüten gewandert 😉 ).

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Weiter geht es mit „St. Kilda“ und den „Little Penguins“. Bis ich von diesem Ort gehört hatte, wäre ich wahrscheinlich nicht im Traum darauf gekommen, in einer Stadt in Australien auf frei lebende Pinguine zu treffen. Wir haben allerdings auch zwei Anläufe gebraucht, um die (wirklich winzigen 😉 ) Pinguine zu sehen. Abendlich kommen diese nämlich „an Land“ oder besser gesagt zum Ende des Piers von St. Kilda.

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Wer dieses süsse Schauspiel von strandenden Pinguinen beobachten möchte, muss vor Einbruch der Dunkelheit / kurz nach Sonnenuntergang vor Ort sein. Bei uns war es um 20.30 Uhr soweit, als tatsächlich einige Pinguine im Wasser auftauchten, kurz darauf aus dem Wasser sprangen und ihren Weg in die Felsen über ein kurzes Stück Sand fortsetzten.

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Wirklich ein unvergleichlich niedlicher Anblick! Danach krochen einige der kleinen Tierchen aus ihrem Versteck und „präsentierten“ sich den wartenden Zuschauern auf den Felsen. 🙂

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Bei der ganzen Pinguin-Schwärmerei wäre es mir fast untergegangen, euch noch die fantastische Aussicht auf die Skyline Melbournes zu zeigen, die man in St. Kilda erleben kann. Bei diesem Anblick war das lange Warten auf die Pinguine natürlich halb so schlimm ;-).

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An unserem letzten Abend sind wir in den Stadtteil „Williamstown“ gefahren. Wir sind auf dieses Örtchen im Reiseführer gestossen und sind dann abends zum Nachtessen dort angekommen. Die Promenade am Meer entlang, an der sich viele in historischen Gebäuden untergebrachte Restaurants befinden, hat sehr viel Charme. Und auch hier ist die Aussicht auf die Skyline Melbournes grandios.

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Fun Fact: Beim Versuch ein Foto von der Skyline zu knippsen, sind wir durch den dortigen Hafen geschlendert. Zu unserer linken Seite befand sich währenddessen ein grosses Schiff, über welches Patrick witzelte „Oh, schau mal – Sea Shepherd ist da“ (Es war zwar grün, aber von der Art her hatte es wirklich eine gewisse Ähnlichkeit). Ich antwortete ihm mit einem Lächeln :-D. Kurz darauf blickte Patrick sich ein wenig weiter um und entdeckte nur wenige Sekunden später tatsächlich DAS Schiff von Sea Shepherd, die „Steve Irwin“ (Für alle, denen Sea Shepherd kein Begriff ist: Es handelt sich dabei um eine Organisation, die den Walfang / die Tötung von Walfischen weltweit bekämpft. Vom Vorgehen dieser Bekämpfung durch Sea Shepherd gibt es auch sehr spannende TV-Dokumentationen.) Wir können auch jetzt, einige Tage später, diesen unglaublichen Zufall kaum glauben :-).

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Bei aller Liebe für Melbourne: Ein ganz grosses Daumen runter gibt es für den dortigen internationalen Flughafen, der zu der so ziemlich miserabelsten (internationalen) Flughafen-Terminal-Erfahrung wurde in Sachen Auswahl an Gastronomie und Shops. Aufgrund einer Renovation / Erweiterung war so ziemlich alles geschlossen und hat so die überlange Wartezeit bedingt durch eine Flugverspätung nicht gerade kürzer werden lassen. Naja – man soll ja schliesslich am Ende des Tages das Positive in Erinnerung behalten und dies überwiegt nach vier wunderbaren Tagen in Melbourne auch völlig. Müsste ich jetzt eine Stadt in Australien als meine liebste festlegen, wäre es Melbourne. ❤

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photos: Patrick Bleuer
edit: Stephanie Lehmann

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