Travel-Update #19

Am Samstag ist unser einwöchiger, sehr ausgiebiger (dazu gleich mehr 😉 ), Roadtrip an der Westküste Australiens zu Ende gegangen. Bevor wir euch zwei weitere absolute Höhepunkte aus sieben Tagen Western Australien zeigen (hier findet ihr den Beitrag zum ersten Highlight), folgt heute zuerst in Form eines Travel-Updates ein kleiner Rückblick auf die vergangene Woche. Ach und natürlich möchten wir euch unbedingt unser Zuhause für den nächsten Monat zeigen, das wir heute in Empfang nehmen durften.

Gefahren: Ganze 2700 km in einer Woche! 😀 Auf den Tag runter gerechnet ergibt das eine ganz schön sportliche Strecke, hihi… Aber es hat sich wirklich sehr gelohnt und die wunderbaren Eindrücke, die man bei einer solchen Strecke gewinnt, entschädigen am Ende des Tages für jeden zurück gelegten Meter. Wie gesagt – es sind noch zwei Beiträge in den Startlöchern und dazu in den nächsten Tagen dann mehr.

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Unser Reisealltag…: … hat sich in den vergangenen sieben Tagen um 180° geändert. Während acht Monate lang Ausschlafen bis meistens zehn Uhr die Regel war, waren wir jeden Tag um 8.30 Uhr bereits fix fertig auf den Beinen und bereit in den Tag zu starten. Gleich geblieben ist allerdings, dass wir abends todmüde ins Bett gefallen sind. Nur aus wohl unterschiedlichen Gründen verglichen mit den voran gegangenen acht Monaten Reise-Nichts-Tun-Leben :-D. Angefühlt hat es sich aber gar nicht so schlecht, mal wieder in einen ein wenig „geregelteren“ Alltag zu leben.

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Geliebt: Die kühlen Temperaturen. Na gut, manchmal war es für unseren Geschmack doch zu frisch – was aber wohl einfach auch daran gelegen hat, dass wir Kleider-technisch so ziemlich gar nicht auf abendliche kalte sechs Grad ausgerüstet waren. Dafür waren nach langer langer Zeit wieder offene Haare an der Tagesordnung bei mir – und darüber habe ich mich persönlich natürlich sehr gefreut 😉 (in Asien war es echt ein Ding der Unmöglichkeit). Ansonsten war das Klima ganz ähnlich unserem Schweizer Frühling: mit Sonne sehr angenehm, aber die Bise hat die Temperaturen dann doch zum Purzeln gebracht.

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Gesehen: Kängurus! Und zwar schon ganz schön viele. Ich hatte ja die innere Angst gar keine zu sehen zu bekommen und bin nun schon ganz schön froh, dass dieser Australien-Bucket-List-Punkt bereits halbwegs erfüllt ist. Jetzt sollte das liebe Känguru nur noch einmal am Strassenrand stehen bleiben, inkl. Baby im Känguru-Beutel und schön geduldig vor unserer Linse warten, hihi… #firstworldAnsprüche. Ein anderer Punkt meiner persönlichen Australien-Bucket-List ist übrigens: Einen Koala knuddeln (und das natürlich fotographisch festhalten 😉 )! Das wär’s dann auch schon. 😀

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Schwierig: Ich habe so meine Mühe mit dem Englisch-Dialekt der Australier 🙂 . Ich bin da ohnehin mehr ein American-Canadian-English-Kind ;-).

Geendet: Hat unser Roadtrip in Perth, wo wir auch den letzten Tag verbracht haben, bevor es spät in der Nacht auf den Flug nach Cairns ging. Perth haben wir als wirklich süsse, gemütliche, Stadt wahrgenommen, in der man sich sicher über eine hohe Lebensqualität erfreuen kann – so ist zumindest der Eindruck, wie wir ihn gewonnen haben. Es hat uns bspw. echt erstaunt, wie wenig für einen Samstag in der Innenstadt los war. Ein ganz schöner Ort ist der Elizabeth Quay (wo man auch die Skyline wunderbar bewundern kann) und natürlich Fremantle. Wir waren sogar gleich zwei Mal im Hafenort und haben zwei Mal am gleichen Ort soooo lecker gegessen. Die Location heisst „Little Creatures“ und ist eine Art australische Version des Tramdepots wie wir es aus Bern kennen ebenfalls mit eigener Bier-Brauerei. Wirklich ein richtig toller Ort mit schönem Ambiente.

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Gefreut: Heute war es endlich soweit und für einen Monat wird uns nach langer Zeit wieder ein festes Zuhause begleiten. Heute beginnt die Zeit ohne tägliches Rucksack-Packen, mit eingeräumten Schränken und frischem, selbst zubereiteten Essen! 🙂

Gefreut II: Zu absoluten Grinsekatzen wurden wir defintiv, nachdem wir unseren Camper in Empfang nehmen durften. Aus irgendeinem Grund wurde uns ein Modell der Grösse für sechs Personen übergeben und nicht wie für ursprünglich gebuchte vier. Dementsprechend haben wir ein richtiges Bett und Platz zum Verschwenden ;-P.

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Zum Vergleich: Das war das Auto während unseres Roadtrips, hihi! Es hat seinen Zweck erfüllt, uns von A nach B gebracht und das ist ja die Hauptsache :-).

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Gefreut III: Der wertvollste Grund zur Freude war aber das Wiedersehen mit Patricks Eltern! Gemeinsam werden wir in den nächsten vier Wochen die Ostküste Australiens runter bis nach Sydney reisen.

Gekauft: Natürlich stand heute ein Monster-Einkauf an. Mein erster Griff war natürlich nach Erdbeeren, hihi. Auch wenn ich die exotischen Früchte im asiatischen Raum sehr mag, geht meiner Meinung nach nichts über Erd-, Him- und Brombeeren. 🙂

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So, und jetzt hoffe ich noch ganz fest auf mit Wifi ausgerüstete Camping-Plätze, damit ich den Blog in den nächsten Wochen auch ordentlich mit Beiträgen und vielen Fotos füllen kann. Wir senden euch ganz liebe Grüsse!

photos: Patrick Bleuer
edit: Stephanie Lehmann

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