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Top 10 Sehenswürdigkeiten Delhi

In „Delhi“ lässt sich ganz wunderbar Sightseeing machen und damit hat die Stadt uns wirklich total überrascht. Anders als in der anderen Mega-City „Mumbai„, kann man – so finden wir – viel mehr entdecken. Wir haben zwei Tage genutzt, um die Stadt kennenzulernen und hatten am ersten Tag sogar noch das Glück, den lieben Deepak an unserer Seite zu haben, der uns zu echt tollen Plätzen der Stadt geführt hat. (An dieser Stelle ein ganz liebes Danke an Marc für die schnelle Organisation und Vermittlung! Kiitos 🙂 ) Daher haben wir nun für euch unsere Top 10 der Sehenswürdigkeiten von Delhi zusammengetragen. Viel Spass!

Vorab noch Etwas: Delhi ist echt gross! Daher haben wir an beiden Tagen einen Fahrer gebucht (ca. CHF 30.00 / Tag), welcher uns zu den Plätzen unserer Wahl geführt hat. Wir waren sehr froh über diese Entscheidung. Die Metro ist noch nicht in ganz Delhi ausgebaut, also hätten wir früher oder später wieder auf andere Transportmittel wie TukTuk oder Taxi ausweichen müssen – inkl. endloser Preisverhandlungsphase etc. Für uns war es so die angenehmste und praktischste Weise um in Delhi von A nach B zu gelangen und wir würden dies jederzeit wieder so machen.

Qutab Minar
Der rund 72 Meter hohe Sieges- und Wachturm ist auch Minarett zugleich und liegt im südlichen Teil der Metropole. Wir haben diesen beeindruckenden Bau nur von unten bestaunt – tatsächlich konnten Besucher den Turm aber bis Anfang der 80er-Jahre besteigen, bevor es aber zu einer tödlichen Massenpanik gekommen ist und dies seither nicht mehr möglich ist. Also mir wäre ja nicht nur ein bisschen mulmig gewesen, auf einen derart alten und hohen Turm zu steigen.

Safdarjung Tomb
Wer sich in Delhi auf Sightseeing begibt, kommt unweigerlich an den vielen Tomb’s vorbei. Dies sind sogenannte „Grabmäler“ (auch „Mausoleum“ genannt), wozu übrigens auch das wohl bekannteste der Welt, das „Taj Mahal“, zählt. Eines der allerschönsten Grabmäler der Stadt ist unserer Meinung nach das „Safdarjung Tomb“: eine Art „Baby Taj-Mahal“, welches sich hinter hohen Mauern verbirgt. Der Weg zu diesem wunderschönen Bauwerk wird von Blumen und Palmen gesäumt. Dies war erstaunlicherweise sogar einer der Orte, an denen am wenigsten Touristen anzutreffen waren.

Dear  Deepak, we are very happy and grateful meeting you in Delhi. It was great to explore Delhi with your support and city knowledge. We wish you and your family all the best and we will keep you always in our mind! Thank you!

Lodhi Garden
Der perfekte Ort, um inmitten der Stadt ins Grüne abzutauchen. Eine wirklich liebevoll gepflegte Gartenanlage, worin – wie könnte es anders sein 😉 – Grabmäler angelegt sind. Jedes für sich wunderschön gemacht. Unbedingt Zeit für einen kleinen Spaziergang mitnehmen und gespannt sein, welches prächtige Bauwerk sich als Nächstes inmitten der Bäume auftürmt.

India Gate
Zugegeben, eine wirkliche Ahnung von Delhi hatten wir nicht. Das „India Gate“ war nebst dem „Red Fort“ so ziemlich das Einzige, was uns bekannt war. Wie das Schwestern-Gate in Mumbai wurde dieses auch für im Krieg gefallene Soldaten errichtet. Und ja, die Ähnlichkeit zum in Paris stehenden „Arc de Triomphe“ ist nicht nur da, die Pariser-Ausgabe diente auch wirklich als Vorlage für den Bau. Leider konnten wir nicht ganz so aussagekräftige Bilder schiessen, da gerade eine indische Filmproduktion im Gange war. Und ich glaube jeder weiss, wie Film-verrückt die Inder sind ;-).

Red Fort
Im Norden Indiens soll es ja nur so wimmeln von Fort’s, also liessen wir uns natürlich auch jenes der nordinischen Stadt nicht engehen. Die Festungs- und Palastanlage ist von massiven, roten Mauern umgeben und sieht nicht nur von aussen prächtig aus, der Blick hinein und ein paar Schritte durch die Gärten zu gehen, lohnt sich auf jeden Fall.

Jama Masjid Moschee
Gleich neben dem Red Fort von Delhi gelegen, erweckt die grösste Moschee Indiens Staunen. Auf dem Platz im Innern der imposanten Moschee finden über 20’000 Menschen Platz. Gleich hinter der Jama Masjid Moschee liegen die verwinkelten Gässchen vom geschäftigen „Old Delhi“. Wir haben diesen Teil mit einer kurzen Rikscha-Fahrt erkundet und der Blick, welcher sich von da aus auf die Moschee erhaschen lässt, ist echt grandios.

Akshardham
… machte uns echt sprachlos! Etwas so Beeindruckendes haben wir bis jetzt echt nur wenige Male anderswo auf der Welt gesehen. Leider können wir euch genau davon keine Bilder zeigen. Es herrschen allerhöchste (indische 😉 ) Sicherheitsvorkehrungen und es war leider verboten, irgendetwas womit nur im Geringsten hätte fotografiert werden können, in die Anlage reinzunehmen – schade oder gleichzeitig auch gut für euch, da spätestens dies in DER Bilderflut schlechthin geendet hätte :-). Absoluter Blickfang der Anlage ist der bezaubernde „Palast“, welcher sowohl innen, als auch aussen mit Schnitzereien verziert ist. Aber auch alles rundherum Angelegte, wie bspw. die Gärten, der Boden und das Gewässer ist an Perfektion kaum zu übertreffen. Ach übrigens: wir nahmen anfänglich fälschlicherweise an, dass es sich beim Akshardham um ein besonders altes Bauwerk handelt und daher auch dafür angemessenen Schutz erfordert – dabei wurde dieses erst im Jahr 2005 fertig gestellt und ist somit gerade mal 10 Jahre alt. Etwas so Neuartiges, das trotzdem so ursprünglich wirkt – fantastisch!


Bildquelle

Humayun Tomb
Noch nicht genug? Wir haben ja gesagt, es gibt echt viele Mausoleen und so nehmen wir auch dieses Taj Mahal angehauchte Grabmal in unsere Top 10. Wieso? Weil wir auch hier aus dem Staunen nicht rausgekommen sind und es einen Besuch auch absolut wert ist.

Lotus Temple
Ja, der Name verrät es schon ein bisschen – die Form des Tempels wurde in Anlehung an die Form einer „Lotusblume“ erschaffen. Speziell und vom Sinn her schön finden wir, dass an diesem Ort grundsätzlich alle Religionen willkommen sind und jede für sich, unter dem gleichen Dach, zu ihrem eigenen Gott beten können.

Dilli Hat
Alle, die auf der Suche nach Kaschmir-Stoff, indischen Kleidungs-,Schmuck-und anderen Erinnerungsstücken sind, werden in diesem Markt sicher fündig. Für uns momentan aufgrund des eingeschränkten Gepäcks vielleicht nicht ganz der passende Ort und auch sonst nicht unbedingt mein bevorzugtes Shoppingziel – aber sicherlich begeistert dies Andere, weshalb wir es mal zu unseren Top 10 dazu zählen. Aber auch wir sind trotzdem noch auf unsere Kosten gekommen: An den zahllosen Essständen kann man sich kulinarisch wunderbar verwöhnen lassen und sich durch die Spezialitäten aus allen Bundesstaaten Indien’s probieren. Lecker! Weshalb auch immer, muss man aber für dieses Vergnügen als ausländische Person Eintritt bezahlen. 🙂

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