Travel-Update #5

Langsam ist es mal wieder an der Zeit für ein kleines Update von unserer Reise. Es ist schlichtweg nicht ganz so Vieles passiert, und so hat es für einmal ein bisschen länger gedauert, bis sich wieder etwas berichten lässt. Dafür gibt es ganz aktuell besonders schöne Bilder aus der Kategorie „Gewohnt“ ♡ und ein paar Gedanken zum Thema wie viel „Backpacker“ wir sind ;-).

Die letzten Tage…: … standen ganz im Zeichen der Traumstrände Sri Lanka’s. Und traumhaft sind sie wirklich! Natürlich könnte man nur schon Wochen damit verbringen, die unzähligen Strände zu entdecken – wir haben uns drei davon rausgesucht: Hikkaduwa, Mirissa, Rekawa. Aktuell befinden wir uns am letzten dieser drei Strände und das Beste soll ja bekanntlich immer zum Schluss kommen 🙂 – zumindest in diesem Fall sollte sich dies tatsächlich bewahrheiten! Natürlich werden wir in einem separaten Beitrag ausführlich unsere Impressionen zu allen Stränden mit euch teilen. Nun aber zurück dazu, was denn nun so passiert ist: Ja, schlichtweg nicht ganz so viel, ausser ‚beach life at its best‘: Baden, Bräunen, Beachvolleyball, Essen :-).

Gereist: Nach drei Nächten in Colombo sind wir mit dem Zug nach „Hikkaduwa“ gereist. Erstaunlich sind die Preise: Für die rund 2.5 stündige Fahrt bezahlten wir zusammen gerade einmal knapp CHF 4.00 für Zugtickets 2. Klasse. Anders als in Indien konnten (zumindest in diesen Zug) die Sitzplätze nicht reserviert werden und dementsprechend überfüllt kann so ein Zug auch in der zweiten Klasse werden. Patrick hatte das Glück einen freien Sitzplatz zu „verpassen“ und verbrachte so die Fahrt an der offenen Türe und hatte so wohl den schönsten Ausblick auf das Meer, dem die Zugstrecke die gesamte Zeit entlang führte. Nach einer Woche in Hikkaduwa wartete der nächste Strand auf uns: „Mirissa“. Den rund einstündigen Weg dorthin haben wir mit dem Bus zurückgelegt und sind drei Nächte dort geblieben. Gestern nun sind wir an den letzten der drei Strände gelangt – mit dem Tuk Tuk ;-). Und das könnte wohl kein sinngemässerer Übergang für den nächsten Punkt sein … :-).

Wie viel Backpacker sind wir? Ganz ehrlich – wahrscheinlich nicht wirklich viel, müssen wir auch nicht! Aber das war uns bereits im Vorfeld klar und bestimmt auch Personen unseres Umfeldes :-). Keine Frage – auf so einer Art von Reisen ist ein Rucksack das absolut zweckmässigste Mittel und ein Koffer ja fast schon fehl am Platz: Eine Zugfahrt in engen Platzverhältnissen und dann noch den Platz mit einem Koffer teilen? Den Koffer in die oberste Etage des Hotels ohne Lift tragen? In den sonst schon eng gestuhlten Bussen auch noch einen sperrigen Koffer unterbringen? Nein – in all den Situationen waren wir wirklich dankbar um unseren Rucksack. Aber ganz ehrlich – gibt es Personen die es vorziehen bei diesen Temperaturen einen Rucksack zu tragen (am Rücken kleben zu haben 😉 ), als einen Koffer hinterher zu ziehen? Ja, wir können für uns bereits jetzt schon den Schluss ziehen, dass wir nicht dazu gehören und wir doch eher die Fahrt für ganz wenige Franken mit einem Tuk Tuk vorziehen, als wie die „richtigen“ Backpacker, die den Weg zu Fuss zurück legen. Das ist es uns schlichtweg Wert und schliesslich haben wir lange gespart um uns auch mal diesen „Komfort“ zu gönnen. Weiter beobachten wir auch immer die Art der Rucksäcke – und da bekommen wir auch regelrecht Tag-Albträume: Es ist uns ein Rätsel, weshalb man sich einen von oben befüllbaren Rucksack zulegen kann 😉 (was anscheinend wirklich die allermeisten tun) – also vielleicht gibt es ja wirklich einen Grund, dann kann man damit gerne einen Kommentar unten hinterlassen. Aber vielleicht sind ja auch wir wieder diejenigen, die aus der Reihe tanzen und sich so wieder zeigt, dass wir nicht ganz so Backpacker sind. Egal wie viel oder nicht – wir können unsere Art von Rucksack wirklich jedem ans Herz legen: Am Boden abgelegt, lässt sich der Rucksack wie ein normaler Koffer öffnen – Hallo Ordnung, Hallo Übersicht :-). Auch beim Thema Unterkünfte bevorzugen wir es (zumindest momentan noch und in diesen Ländern), diese bereits im Vorfeld zu buchen und uns nicht auf walk-in zu verlassen. Klar, wer im Vorfeld bucht, kann auch Überraschungen erleben. Diese sind bisher aber ausgeblieben und wenn man von Überraschungen reden kann, waren diese nur positiv – sicher auch dem ausgiebigen Lesen von reviews durch meinen Liebsten sei Dank :-*. Es mag sein, dass walk-in Preise günstiger ausfallen können. Gleichzeitig haben wir beim pre-booking aber auch gemerkt, dass die schönsten Unterkünfte für kurzfristige Aufenthalte schon sehr gut ausgebucht sind. Für uns stimmt es so absolut – wir hatten bisher keine Unterkunft, die wir hätten tauschen wollen und geniessen es, wenn uns das Tuk Tuk im nächsten Ort wieder vor das ausgesuchte Hotel bringen darf ;-). Und wenn es dann mal doch ein paar Meter zu Fuss sein sollen, dann geht das ja auch ;-).

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* aller liebste Grüsse nach Zufikon an meine lieben Arbeitsgspändli! Ihr wisst, wie sehr ich dieses Polo „liebe“ ;-). Es soll also etwas heissen, wenn dieses sogar bis nach Sri Lanka mitreisen durfte! Immerhin unterstützt ’schneeweiss‘ die Bräune :-D.

Gewohnt: So und jetzt wird es ganz schön 🙂 ! Doch von Anfang an: An allen drei Stränden lagen unsere Unterkünfte direkt am Strand. Das Universal Beach Guest House in „Hikkaduwa“ hätte von der Lage bezüglich Strandabschnitt nicht besser sein können: Das Guest House liegt am breitesten Stück des Strandes – an anderen Stellen wird der Strand extrem schmal und zum Meer her sehr abfallend, was das Baden im Meer aufgrund des hohen Wellenganges nicht ganz so angenehm macht. Vermisst haben wir jedoch eine Klimaanlage. Da es in der Nacht nicht wirklich abkühlt und momentan sehr heiss ist, wären wir darum wirklcih froh gewesen. 🙂 Dafür war es eine sehr preisgünstige Unterkunft – bleibt wieder mehr Geld fürs Tuk Tuk-Fahren, hihi ;-). (Nicht allzu ernst nehmen :-D!)

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Dafür hat es uns im nächsten Hotel in „Mirissa“ an nichts gefehlt. Im Paragon Beach Resort haben wir drei wunderbare Tage verbracht und können das Hotel nur weiter empfehlen. Hier haben wir sogar noch das Glück gehabt ein Upgrade auf ein Familienzimmer zu erhalten – nicht unbedingt notwendig, war aber trotzdem schön :-).

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Bilder haben wir von den beiden Unterkünften nicht gemacht, da wir leider kein sea view hatten und auch sonst die Aussicht jetzt nicht ganz so atemberaubend war.

Ganz ohne Bilder bleibt es aber doch nicht: Mehr oder weniger gewollt haben wir festgestellt, dass unser momentanes Hotel ziemlich abgelegen am Strand von „Rekawa“ liegt und nicht – wie angenommen – in „Tangalle“. Eine viertelstündige Fahrt auf der Schotterstrasse später, während der man sich echt sorgen musste, ob dies gleich das Leben des Tuk Tuk kosten wird ;-), sind wir in einer kleinen Oase angekommen. Das Good Karma Hotel ist ein charmantes, kleines Hotel mit 6 zweistöckigen Bungalows und privaten Villen. Doch das Beste: Es liegt an einem total einsamen Strand, an dem ausser der im Hotel sich aufhaltenden Gästen und den üblichem Strandbewohnern (Hunde und Krebse 😉 ) niemand zu finden ist. Pure Abgeschiedenheit und einfach traumhaft schön! Doch seht selber :-).

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Erschreckt: Dass Kakerlacken gerne mal mitreisen, ist ja nichts Neues – aber gleich soooo Grosse?!? Ich habe mich ja sowas von erschreckt, als plötzlich zwei solcher 5 cm grossen Exemplare aus unserem Gepäck krabbelten. Ja, zumindest für diese zwei hatte es sich ein wenig später ausgekrabbelt.

Gegessen: Sehr oft Pasta – entweder Carbonara oder Pesto. Während ich zu Hause so gut wie nie Carbonara (noch eher Pesto) esse, bestellen wir uns das hier echt häufig. Gerne teilen wir uns auch eine Portion – wir teilen doch … schön gleichmässig … oder Honey? 😀

Bekämpft: Ameisenstrassen. Im Bad, im Zimmer, auf dem Balkon – überall! 🙂

Geplant: Leider müssen wir dieses kleine Paradies am Strand von Rekawa morgen verlassen und damit war es das auch erstmals von den Stränden. Wir werden morgen in den „Udawalawe National Park“ reisen, wo wir mal für zwei Nächte ein Hotel gebucht haben. Wir hoffen natürlich bei einer Safari ganz viele Tiere beobachten zu können und so hängt die Weiterreise ein bisschen davon ab. Danach geht es weiter in die Berge von Sri Lanka und von dort wieder zurück nach Colombo – und dann wird unser zweiter Reisemonat auch schon vorüber sein und wir kehren wieder nach Indien zurück.

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9 Gedanken zu “Travel-Update #5

  1. Hoi Zäme, wie emmer en fantastische brecht :-))
    Am liebschte wörde mer zwöi vo dene vier legistüehl jetzt sofort benötze ;-))
    Ond zor onterhaltig e chli Tuk Tuk fahre ;-))
    Liebi Grüessli, Mami & Papi

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  2. Was für eine tolle Reisestory. Glückwunsch ihr zwei! Wir planen, demnächst auch im Good Karma am Rekawa Beach abzusteigen. Was meine Frau verstört, sind die Anmerkungen zu Hunden am Strand, die wir jetzt mehrfach gelesen haben. Wie muss sich das vorstellten. Sind das viele, garstige, schleckende Köter?

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    • Vielen lieben Dank! Ja, die Hunde gibt es wirklich am Strand. Allerdings halten sie sich mehrmeitlich weit weg vom Good Karma auf. Wir sind mal vom Hotel dorthin spaziert und dann haben wir die Hunde auch gesehen. Aber die kommen nicht zum Hotel und es ist auch eine ziemlich weite Distanz dorthin. Also die Hunde sollten kein Hindernis sein. 😉 Wir können die Unterkunft von Herzen empfehlen und der einsame Strand ist wirklich ein Traum! Ah – und übrigens: Die Hunde sind auch nicht so ein Problem. Die sind ziemlich an Menschen gewöhnt und man muss vor ihnen keine Angst haben. Ich war frei laufenden Hunden gegenüber wirklich auch immer sehr skeptisch und ängstlich eingestellt, aber die tun eigentlich nichts ;-). Liebe Grüsse und schon jetzt einen schönen Aufenthalt im Good Karma! 🙂

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  3. hey 🙂
    wir planen auch nächstes Jahr nach Sri Lanka zu reisen und das letzte Hotel entspricht sehr unseren Vorstellungen. Jetzt wollte ich nachfragen wie es dort mit der Verpflegung aussah?

    Viele Grüße
    Melly

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Melly
      Oh das ist ganz toll, wir können Sri Lanka wirklich unheimlich empfehlen und das Hotel in Rekawa war ein Traum. Bezüglich Essen ist es so, dass da ein beschränktes aber trotzdem sehr feines Angebot vorhanden war. Da die Unterkunft aber doch eher kleiner ist und nur wenige Zimmer hat, musste man jeweils beim Frühstück oder im Verlauf des Tages (bin mir nicht mehr ganz sicher) das Essen für den Abend vorbestellen. Bspw. wenn man Fisch wollte. Ich kann mich soweit erinnern, dass es sicher immer ganz feinen Fisch gab oder auch sehr leckere Pasta :o)
      Liebe Grüsse, Stephanie

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